Entstanden durch einen massiven Vulkaneinsturz vor 2–3 Millionen Jahren, erstreckt er sich über rund 260 Quadratkilometer und dient als UNESCO-Welterbestätte. Er bietet ein einzigartiges „natürliches Amphitheater“ mit hoher Wildtierdichte: Der Krater beherbergt ganzjährig über 25.000 große Säugetiere, darunter Löwen, Elefanten, Gnus, Büffel und das vom Aussterben bedrohte Spitzmaulnashorn.
Geologische Struktur: Der Krater ist 610 Meter tief und sein Kraterrand liegt etwa 2.200–2.400 Meter über dem Meeresspiegel. Dadurch ergeben sich zwischen Kraterrand und Kraterboden dramatische Ausblicke und unterschiedliche Klimazonen.
Die „Große Schüssel“: Von den Massai nach dem Klang ihrer Kuhglocken „Ngorongoro“ genannt, bildet sie einen einzigartigen Lebensraum mit Wäldern, Sümpfen, Grasland und dem sodareichen Magadi-See.
Einzigartige Geschichte: Das Gebiet ist seit etwa 1,75 Millionen Jahren besiedelt. In der nahegelegenen Olduvai-Schlucht wurden Hominidenfossilien entdeckt.
Wildbeobachtung: Generell ganzjährig gut möglich, in der Trockenzeit (Juni–Oktober) lassen sich Tiere jedoch leichter beobachten.
Nashörner beobachten: Am besten frühmorgens im Larai-Wald.
Für die Einfahrt ist eine Genehmigung erforderlich, und aufgrund der hohen Dichte an Wildtieren, darunter die „Big Five“, kann es zu zeitlichen Beschränkungen für Fahrzeuge kommen.