Der Lake-Nakuru-Nationalpark ist einer der bedeutendsten Wildparks Kenias und liegt im Rift Valley, etwa 160 Kilometer nordwestlich von Nairobi. Der 1961 gegründete Park erstreckt sich über eine Fläche von rund 188 Quadratkilometern und ist um den Nakuru-See angelegt, einen flachen Alkalisee, der für seine atemberaubende Vogelwelt und seine dramatische Landschaft bekannt ist.
1. Der Nakuru-See
Im Herzen des Parks liegt der See, der einst für seine Millionen Flamingos berühmt war, die das Ufer in ein rosafarbenes Licht tauchten. Obwohl die Flamingo-Populationen aufgrund von Wasserstand und Nahrungsangebot schwanken, beherbergt der See nach wie vor eine vielfältige Tierwelt mit Zwerg- und Rosaflamingos, Pelikanen, Reihern, Kormoranen und insgesamt über 450 Vogelarten.
2. Spitzmaul- und Breitmaulnashörner
Der Nakuru-See-Nationalpark ist ein Nashornschutzgebiet und Heimat von Spitzmaul- und Breitmaulnashörnern. Er zählt zu den besten Orten in Kenia, um diese bedrohten Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Der Park verfügt über ein spezielles Nashornzucht- und Schutzprogramm.
3. Vielfältige Tierwelt
Neben Nashörnern und Vögeln beherbergt der Park:
Rothschild-Giraffen (die hier zum Schutz angesiedelt wurden)
Löwen, Leoparden und Hyänen
Büffel, Zebras, Wasserböcke, Impalas, Paviane und Grüne Meerkatzen
Gelegentliche Sichtungen von Geparden und Pythons
4. Malerische Landschaften
Das Gelände des Parks umfasst bewaldete und buschige Graslandschaften, Akazienwälder, Felswände, Wasserfälle (wie die Makalia-Wasserfälle) und Wolfsmilchgewächse und bietet somit eine beeindruckende Kulisse für Tierbeobachtungen und Fotografie.
Pirschfahrten (ideal am Morgen oder späten Nachmittag)
Vogelbeobachtungstouren
Picknicks an Aussichtspunkten wie Baboon Cliff und Lion Hill
Fotografieren und geführte Naturwanderungen (in ausgewiesenen Gebieten)
Der Park ist ganzjährig geöffnet, doch die Trockenzeiten (Januar bis März und Juni bis Oktober) bieten die besten Bedingungen für Tierbeobachtungen. Während oder nach der Regenzeit erstrahlt der Park in sattem Grün, was seine landschaftliche Schönheit noch verstärkt, auch wenn einige Wege dann schlammig sein können.