Der Kisite-Mpunguti-Meerespark und das Meeresschutzgebiet, vor der Südküste Kenias nahe Shimoni im Bezirk Kwale gelegen, umfassen etwa 39 Quadratkilometer. Es wurde 1973 (Kisite) bzw. 1978 (Mpunguti) gegründet und besteht aus vier kleinen Inseln, die von farbenprächtigen Korallenriffen, Seegraswiesen und Mangrovenwäldern umgeben sind.
Der Park ist bekannt für seine reiche Artenvielfalt, darunter über 250 Arten von Rifffischen, Meeresschildkröten, Delfine und saisonale Besucher wie Buckelwale und Walhaie.
Kisite Mpunguti, nur per Boot von Shimoni aus erreichbar, bietet hervorragende Möglichkeiten zum Schnorcheln, Tauchen und zur Delfinbeobachtung. Das kristallklare Wasser und die üppigen Korallengärten machen es zu einem Paradies für Meeresliebhaber. Besucher können auch Vögel beobachten, da die Inseln wichtige Nistplätze für Seevögel sind.
Der vom Kenya Wildlife Service verwaltete Park legt Wert auf Naturschutz und nachhaltigen Tourismus. Die Eintrittsgelder tragen zum Erhalt und Schutz dieses einzigartigen Ökosystems bei. Für ein optimales Erlebnis empfiehlt sich ein Besuch während der Trockenzeit von Juli bis Oktober und von Januar bis März, wenn die Meeresfauna am aktivsten ist und die Seebedingungen günstig sind.